Remagen auch in Corona-Zeiten

mitgestalten

Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“

schaut auf ein bewegtes Jahr

Mittagstische

„Es fing alles gut an in diesem Jahr“, sagt Mechthild Haase, Leiterin des Quartiers- projekts „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“, so auch die beliebten monatlichen Mittagstische in Remagen und Unkelbach, die beide im April wegen Corona eingestellt werden mussten. Dabei sollte im Oktober das fünfjährige Jubiläum des ersten Mittagstischs im Evangelischen Gemeindehaus gefeiert werden, bedauerte Elke Schneider mit dem engagierten ehrenamtlichen Team und Pfarrerin Elisabeth Reuter. Aber der Kontakt wurde telefonisch oder auch persönlich gehalten. Dafür sorgten in Unkelbach Margarethe Schwiperich und Margot Fassbender. In Remagen wurde ein Gruß mit Gutscheinen von „Remagen mag ich“ an die Gäste verteilt, die bereits für den Mittagstisch im April bezahlt hatten.

Ideenbank im Stadtpark

Ab Frühjahr lud Mechthild Haase immer mittwochs auf die „Ideenbank“ in den Stadtpark ein, wo Ideen wie Boule spielen auch für Oberwinter und Rolandswerth entstanden. Mittlerweile sind aus den Begegnungen im Stadtpark jahreszeitlich bedingt „Wind- und Wetter-Gespräche“ geworden.

Offener Treff

Ebenfalls seit 2015 gibt es jeden ersten Donnerstag im Monat den Offenen Treff. Ein Vorbereitungsteam sorgt neben Kaffee, leckerem Kuchen und Gesellschaftsspielen für Abwechslung durch Vorträge und weitere Aktivitäten. So informierte etwa Rechtsanwältin Beate Reich über die Arbeit des „Weißen Rings“. Immer wieder lädt Marlene von Lom zu einer lockeren Stuhlgymnastik ein. Im Frühjahr mussten zwei Treffen Corona-bedingt ausfallen, konnten dann aber im Sommer im Stadtpark in freier Natur angeboten werden. Im Juli beispielsweise führten Gerlinde Brenk, die neue Gemeindeschwester plus in Remagen und Sinzig, und Margot Lemke vom Verschönerungsverein als Kräuterfachfrauen durch den Kräutergarten, um die Sommerkräuter zu erklären.

„Offene Fahrradgruppe“

Bei der „Offenen Fahrradgruppe“ konnten die Organisatoren Jürgen Becker und Otto von Lom von Juni bis Oktober die vorgesehenen Touren durchführen. Eine Tour führte von Blankenheim nach Remagen, die Fahrt von Mayen nach Bassenheim mit zuletzt 20 Radlern war der Renner. Im Oktober begeisterten die Organisatoren mehrere Mitradler für die Teilnahme am Stadtradeln, einer Initiative für den Klimaschutz. Die Mitradler freuten sich über den seitens der Stadt Remagen prämierten dritten Gruppenplatz. Die Fahrradgruppe wird sich beim Tourenplan 2021 auf die Zeit zwischen Juni und Oktober konzentrieren, da die Infektionszahlen zu dieser Zeit erfahrungsgemäß gering sind.

Literaturkreis „Herbstzeitlese“

Die „Herbstzeitlese“ in der Evangelischen Bücherei Remagen konnte nur im ersten Quartal und in den Monaten September und Oktober stattfinden und wurde damit im wahrsten Sinne des Wortes zur „Herbstzeitlese“. Wegen des nötigen Abstands traf sich die Gruppe um Irmgard Kremer-Bieber im großen Gemeindesaal. Zu den Themen „Angst“ und „Mut“ gab es anregende Gespräche. Vielleicht ist beim nächsten Mal das eigentliche November-Thema dann genau das richtige: „Danken“. Danken dafür, dass das Leben wieder normal weitergehen kann.

„Spieletreff“ und „Spaziergangsgruppe“ in Oedingen

Auch der „Spieletreff“ initiiert von Hedi Neukirchen und Waltraud Grabner und die „Spaziergangsgruppe“ von Oedingen mussten über längere Zeit geschlossen bleiben. Nur die „Spaziergangsgruppe“ konnte im laufenden Jahr an der frischen Luft zu Waldspaziergängen und Gängen rund um die Gemarkung Oedingen einladen, alles mit Abstand wunderschöne Erlebnisse, wie immer organisiert von Karin Eregger und Olaf Wulf.. Mit dem zweiten Lockdown ist es auch in und um Oedingen wieder stiller geworden. Höchste Zeit, dass der Frühling kommt. Da normale Treffen gerade nicht stattfinden können, werden die Kontakte per Informationstafel, online und natürlich per Telefon gepflegt.

„BookClub“

Mit wenigen Unterbrechungen traf sich der „BookClub“ zwischen Februar und September, um auf englisch über englischsprachige Literatur zu sprechen, Werke von Rudyard Kipling, Charlie Chaplin und Kazuo Ishiguro. Josianne Marandeau, Initiatorin der Gruppe, hofft auf ein nächstes Treffen im März 2021 bei Luciano im italienischen Restaurant Sapri. Dann soll ein Buch von Ian McEvans auf dem Programm stehen.

„Socializing Group“

Die „Socializing Group“ pflegt Geselligkeit in englischer Sprache. Ursprünglich mit vielen gestartet, ging im Zuge der Pandemie das Interesse und damit auch die Teilnehmerzahl zurück. Von Juli bis Oktober traf sich die Gruppe drei Mal im Brauhaus. Dann stellte das Brauhaus seine Bewirtung im Gastraum ein, sodass auch die Treffen eingestellt werden mussten.

Besuchsdienst „Mit dem Herzen dabei“

Hildegard Sebastian bedauert die erzwungene Pause des bereits seit 2015 bestehenden Besuchsdienstes „Mit dem Herzen dabei“ für einige ältere Bürgerinnen und Bürger, die zeitweise nicht von den zurzeit sieben ehrenamtlichen Frauen und zwei Männern besucht werden konnten. Mit dem Telefon blieben sie aber unter dem Motto „Wir sind ganz Ohr“ mit allen in Verbindung. Die Besuche finden bei den älteren Menschen zu Hause statt — eine willkommene Abwechslung, so immer wieder die Rückmeldung der Besuchten und auch von den Ehrenamt- lichen werden die Kontakte durchweg als Bereicherung erlebt.

„Remagener Reparaturcafé“

Das Reparaturcafé musste coronabedingt im zweiten und vierten Quartal leider ausfallen - und wurde in der Zeit dazwischen sehr gut besucht. Dies war unproblematisch, da sich in der Kulturwerkstatt die Hygiene- und Abstandsregeln leicht umsetzen ließen. Zahlreiche mitgebrachte Geräte konnten erfolgreich repariert werden. Darunter waren in letzter Zeit vor allem Staubsauger, Mixer, Kassettenrekorder, Lampen, Werkzeuge und vieles mehr. Nicht so gern wollen die Remagener ihre Sachen selbst unter Anleitung reparieren, weshalb das „virtuelle Reparaturcafé als Videochat“ kaum in Anspruch genommen wurde.

„Alt und Jung“ — gemeinsam gegen das Technikchaos

Viermal trafen sich die „Technikchaoten“ im Januar und Februar der Initiative „‚Alt und Jung‘- gemeinsam gegen das Technikchaos“, um von Studierende erklärt zu bekommen, wie der eigene Computer oder das eigene Handy bedient wird. Außerdem hat Thomas Caris als ehrenamtlicher Digitalbotschafter interessante Tipps zusammengestellt, die auf der Homepage des Gesamtprojekts und in der Presse veröffentlicht wurden. Und er moderierte unlängst zur Freude aller die erste Online-Veranstaltung zum Thema „Lebensmittelmarken“. Gerade in Corona-Zeiten ist es wichtig, ältere Menschen beim Bedienen ihrer Geräte, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, zu unterstützen. So sind im Januar drei Veranstaltungen in Kooperation mit dem bundesweiten Projekt „Digitaler Engel“ geplant, um über Kommunikation im Internet und Online-Spiele zu sprechen.

Mountainbiker

Als leidenschaftlicher Mountainbiker hatte Hermann Schröder über das Projekt Anfang des Jahres einige Gleichgesinnte gefunden, doch stellte sich auch diesem Projekt der ersten Lockdown in den Weg. Im Sommer fanden mehrere Touren statt und mit einer Abschlusstour im Oktober verabschiedete sich die Gruppe aus dem Corona-Jahr und hofft auf ein besseres 2021.

Schreibwerkstatt

Unter dem Motto „Wir müssen zwar zu Hause bleiben, können aber Geschichten schreiben“ gab es Geschichten, Gedichte oder Gedanken zur Corona-Krise, die in der kreativen Schreibwerkstatt unter der Leitung von Silke Bisenius zu Papier gebracht wurden. Humorvolles, Berührendes und Nachdenkliches findet sich auf der Homepage des Projektes „Leben und Älterwerden…“ und wurde in den Remagener Nachrichten veröffentlicht. Eine Broschüre, ehrenamtlich gestaltet von Diplom-Designer Volker Thehos, ist jetzt im Dezember erschienen und kann bestellt werden.

Nachbarschaftsplattform nebenan.de

Großen Zulauf durch die Pandemie erhielt die Nachbarschaftsplattform nebenan.de Einkaufshilfen wurden während des Lockdowns angeboten. Über die Plattform wurden zahlreiche Informationen rund um das Leben in Remagen sowie kreative Ideen ausgetauscht, ein Angebot, das noch mehr Bürgerinnen und Bürger nutzen sollten.

„Fit bleiben in Corona-Zeiten“

Wer mehr für seine Gesundheit tun will, kann dies mit den Übungen tun, die Marlene von Lom vom Turnverein Remagen Woche für Woche unter der Überschrift „Fit bleiben in Corona-Zeiten“ in den Remagener Nachrichten veröffentlicht. So können auch alle ohne Internet systematisch in Bewegung bleiben.

Der Philosophietreff

Der Philosophietreff hatte sich im Februar und März wie immer in der Galerie von Christoph Noebel getroffen, um über das Thema „Arbeit“ zu sprechen. Im Mai wurde über „Freundschaft“ und im Juni über „Macht“ philosophiert, während in September die Aufmerksamkeit „Emotionen und Gefühle“ galt. Da das Treffen im Dezember leider ausfallen musste, können erst am 10..Februar 2021 Fragen zur „Rationierung und Triage“ gestellt werden. Ganz aktuell ist das Thema „Geduld“, sicher auch einmal Gesprächsstoff im Philosophietreff.

Wegweiser Notfallmappe

Weiterhin wurde in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat der Stadt Remagen eine „Wegweiser Notfallmappe“ erstellt, eignet sich doch gerade dieser „Corona- Winter“ zum aufzuräumen und wichtige Unterlagen zu ordnen. Der Wegweiser verrät, wie eine Mappe mit wichtigen persönlichen Unterlagen zusammengestellt und Aufbewahrungsorte von Dokumenten vermerkt werden. Im Wegweiser finden sich auch Internetadressen, die zum Schaffen einer Notfallmappe dienen. Viele Aktivitäten also, mit denen das Projekt beeindruckt. Den Damen und Herren wird es auch in Zukunft trotz Corona gelingen, Leben und Älterwerden in Remagen mitzugestalten.

Remagen auch in Corona-Zeiten

mitgestalten

Projekt „Leben und Älterwerden

in Remagen mitgestalten“ schaut

auf ein bewegtes Jahr

Mittagstische

„Es fing alles gut an in diesem Jahr“, sagt Mechthild Haase, Leiterin des Quartiers- projekts „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“, so auch die beliebten monat- lichen Mittagstische in Remagen und Unkelbach, die beide im April wegen Corona eingestellt werden mussten. Dabei sollte im Oktober das fünfjährige Jubiläum des ersten Mittagstischs im Evangelischen Gemeinde- haus gefeiert werden, bedauerte Elke Schneider mit dem engagierten ehrenamt- lichen Team und Pfarrerin Elisabeth Reuter. Aber der Kontakt wurde telefonisch oder auch persönlich gehalten. Dafür sorgten in Unkelbach Margarethe Schwiperich und Margot Fassbender. In Remagen wurde ein Gruß mit Gutscheinen von „Remagen mag ich“ an die Gäste verteilt, die bereits für den Mittagstisch im April bezahlt hatten.

Ideenbank im Stadtpark

Ab Frühjahr lud Mechthild Haase immer mittwochs auf die „Ideenbank“ in den Stadtpark ein, wo Ideen wie Boule spielen auch für Oberwinter und Rolandswerth entstanden. Mittlerweile sind aus den Begegnungen im Stadtpark jahreszeitlich bedingt „Wind- und Wetter-Gespräche“ geworden.

Offener Treff

Ebenfalls seit 2015 gibt es jeden ersten Donnerstag im Monat den Offenen Treff. Ein Vorbereitungsteam sorgt neben Kaffee, leckerem Kuchen und Gesellschaftsspielen für Abwechslung durch Vorträge und weitere Aktivitäten. So informierte etwa Rechts- anwältin Beate Reich über die Arbeit des „Weißen Rings“. Immer wieder lädt Marlene von Lom zu einer lockeren Stuhlgymnastik ein. Im Frühjahr mussten zwei Treffen Corona-bedingt ausfallen, konnten dann aber im Sommer im Stadtpark in freier Natur angeboten werden. Im Juli beispielsweise führten Gerlinde Brenk, die neue Gemeinde- schwester plus in Remagen und Sinzig, und Margot Lemke vom Verschönerungsverein als Kräuterfachfrauen durch den Kräutergarten, um die Sommerkräuter zu erklären.

„Offene Fahrradgruppe“

Bei der „Offenen Fahrradgruppe“ konnten die Organisatoren Jürgen Becker und Otto von Lom von Juni bis Oktober die vorgesehenen Touren durchführen. Eine Tour führte von Blankenheim nach Remagen, die Fahrt von Mayen nach Bassenheim mit zuletzt 20 Radlern war der Renner. Im Oktober begeisterten die Organisatoren mehrere Mitradler für die Teilnahme am Stadtradeln, einer Initiative für den Klimaschutz. Die Mitradler freuten sich über den seitens der Stadt Remagen prämierten dritten Gruppenplatz. Die Fahrradgruppe wird sich beim Tourenplan 2021 auf die Zeit zwischen Juni und Oktober konzentrieren, da die Infektionszahlen zu dieser Zeit erfahrungs- gemäß gering sind.

Literaturkreis „Herbstzeitlese“

Die „Herbstzeitlese“ in der Evangelischen Bücherei Remagen konnte nur im ersten Quartal und in den Monaten September und Oktober stattfinden und wurde damit im wahrsten Sinne des Wortes zur „Herbstzeitlese“. Wegen des nötigen Abstands traf sich die Gruppe um Irmgard Kremer-Bieber im großen Gemeindesaal. Zu den Themen „Angst“ und „Mut“ gab es anregende Gespräche. Vielleicht ist beim nächsten Mal das eigentliche November- Thema dann genau das richtige: „Danken“. Danken dafür, dass das Leben wieder normal weitergehen kann.

„Spieletreff“ und „Spaziergangs-

gruppe“ in Oedingen

Auch der „Spieletreff“ initiiert von Hedi Neukirchen und Waltraud Grabner und die „Spaziergangsgruppe“ von Oedingen mussten über längere Zeit geschlossen bleiben. Nur die „Spaziergangsgruppe“ konnte im laufenden Jahr an der frischen Luft zu Waldspaziergängen und Gängen rund um die Gemarkung Oedingen einladen, alles mit Abstand wunderschöne Erlebnisse, wie immer organisiert von Karin Eregger und Olaf Wulf.. Mit dem zweiten Lockdown ist es auch in und um Oedingen wieder stiller geworden. Höchste Zeit, dass der Frühling kommt. Da normale Treffen gerade nicht stattfinden können, werden die Kontakte per Informationstafel, online und natürlich per Telefon gepflegt.

„BookClub“

Mit wenigen Unterbrechungen traf sich der „BookClub“ zwischen Februar und September, um auf englisch über englisch- sprachige Literatur zu sprechen, Werke von Rudyard Kipling, Charlie Chaplin und Kazuo Ishiguro. Josianne Marandeau, Initiatorin der Gruppe, hofft auf ein nächstes Treffen im März 2021 bei Luciano im italienischen Restaurant Sapri. Dann soll ein Buch von Ian McEvans auf dem Programm stehen.

„Socializing Group“

Die „Socializing Group“ pflegt Geselligkeit in englischer Sprache. Ursprünglich mit vielen gestartet, ging im Zuge der Pandemie das Interesse und damit auch die Teilnehmerzahl zurück. Von Juli bis Oktober traf sich die Gruppe drei Mal im Brauhaus. Dann stellte das Brauhaus seine Bewirtung im Gastraum ein, sodass auch die Treffen eingestellt werden mussten.

Besuchsdienst „Mit dem Herzen

dabei“

Hildegard Sebastian bedauert die erzwungene Pause des bereits seit 2015 bestehenden Besuchsdienstes „Mit dem Herzen dabei“ für einige ältere Bürgerinnen und Bürger, die zeitweise nicht von den zurzeit sieben ehrenamtlichen Frauen und zwei Männern besucht werden konnten. Mit dem Telefon blieben sie aber unter dem Motto „Wir sind ganz Ohr“ mit allen in Verbindung. Die Besuche finden bei den älteren Menschen zu Hause statt — eine willkommene Abwechslung, so immer wieder die Rückmeldung der Besuchten und auch von den Ehrenamtlichen werden die Kontakte durchweg als Bereicherung erlebt.

„Remagener Reparaturcafé“

Das Reparaturcafé musste coronabedingt im zweiten und vierten Quartal leider ausfallen - und wurde in der Zeit dazwischen sehr gut besucht. Dies war unproblematisch, da sich in der Kulturwerkstatt die Hygiene- und Abstandsregeln leicht umsetzen ließen. Zahlreiche mitgebrachte Geräte konnten erfolgreich repariert werden. Darunter waren in letzter Zeit vor allem Staubsauger, Mixer, Kassettenrekorder, Lampen, Werkzeuge und vieles mehr. Nicht so gern wollen die Remagener ihre Sachen selbst unter Anleitung reparieren, weshalb das „virtuelle Reparaturcafé als Videochat“ kaum in Anspruch genommen wurde.

„Alt und Jung“ — gemeinsam

gegen das Technikchaos

Viermal trafen sich die „Technikchaoten“ im Januar und Februar der Initiative „‚Alt und Jung‘- gemeinsam gegen das Technikchaos“, um von Studierende erklärt zu bekommen, wie der eigene Computer oder das eigene Handy bedient wird. Außerdem hat Thomas Caris als ehrenamtlicher Digitalbotschafter interessante Tipps zusammengestellt, die auf der Homepage des Gesamtprojekts und in der Presse veröffentlicht wurden. Und er moderierte unlängst zur Freude aller die erste Online-Veranstaltung zum Thema „Lebensmittelmarken“. Gerade in Corona- Zeiten ist es wichtig, ältere Menschen beim Bedienen ihrer Geräte, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, zu unterstützen. So sind im Januar drei Veranstaltungen in Kooperation mit dem bundesweiten Projekt „Digitaler Engel“ geplant, um über Kommunikation im Internet und Online-Spiele zu sprechen.

Mountainbiker

Als leidenschaftlicher Mountainbiker hatte Hermann Schröder über das Projekt Anfang des Jahres einige Gleichgesinnte gefunden, doch stellte sich auch diesem Projekt der ersten Lockdown in den Weg. Im Sommer fanden mehrere Touren statt und mit einer Abschlusstour im Oktober verabschiedete sich die Gruppe aus dem Corona-Jahr und hofft auf ein besseres 2021.

Schreibwerkstatt

Unter dem Motto „Wir müssen zwar zu Hause bleiben, können aber Geschichten schreiben“ gab es Geschichten, Gedichte oder Gedanken zur Corona-Krise, die in der kreativen Schreib- werkstatt unter der Leitung von Silke Bisenius zu Papier gebracht wurden. Humorvolles, Berührendes und Nachdenkliches findet sich auf der Homepage des Projektes „Leben und Älterwerden…“ und wurde in den Remagener Nachrichten veröffentlicht. Eine Broschüre, ehrenamtlich gestaltet von Diplom-Designer Volker Thehos, ist jetzt im Dezember erschienen und kann bestellt werden.

Nachbarschaftsplattform

nebenan.de

Großen Zulauf durch die Pandemie erhielt die Nachbarschaftsplattform nebenan.de Einkaufshilfen wurden während des Lock- downs angeboten. Über die Plattform wurden zahlreiche Informationen rund um das Leben in Remagen sowie kreative Ideen ausgetauscht, ein Angebot, das noch mehr Bürgerinnen und Bürger nutzen sollten.

„Fit bleiben in Corona-Zeiten“

Wer mehr für seine Gesundheit tun will, kann dies mit den Übungen tun, die Marlene von Lom vom Turnverein Remagen Woche für Woche unter der Überschrift „Fit bleiben in Corona-Zeiten“ in den Remagener Nach- richten veröffentlicht. So können auch alle ohne Internet systematisch in Bewegung bleiben.

Der Philosophietreff

Der Philosophietreff hatte sich im Februar und März wie immer in der Galerie von Christoph Noebel getroffen, um über das Thema „Arbeit“ zu sprechen. Im Mai wurde über „Freundschaft“ und im Juni über „Macht“ philosophiert, während in September die Aufmerksamkeit „Emotionen und Gefühle“ galt. Da das Treffen im Dezember leider ausfallen musste, können erst am 10..Februar 2021 Fragen zur „Rationierung und Triage“ gestellt werden. Ganz aktuell ist das Thema „Geduld“, sicher auch einmal Gesprächsstoff im Philosophietreff.

Wegweiser Notfallmappe

Weiterhin wurde in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat der Stadt Remagen eine „Wegweiser Notfallmappe“ erstellt, eignet sich doch gerade dieser „Corona-Winter“ zum aufzuräumen und wichtige Unterlagen zu ordnen. Der Wegweiser verrät, wie eine Mappe mit wichtigen persönlichen Unterlagen zusammengestellt und Aufbewahrungsorte von Dokumenten vermerkt werden. Im Wegweiser finden sich auch Internetadressen, die zum Schaffen einer Notfallmappe dienen. Viele Aktivitäten also, mit denen das Projekt beeindruckt. Den Damen und Herren wird es auch in Zukunft trotz Corona gelingen, Leben und Älterwerden in Remagen mitzugestalten.